Institut für separatistischen Ausschlussfeminismus Comments http://ausschlussfeminismus.blogsport.de Ausschlüsse statt Meinungsfreiheit! Sat, 22 Sep 2018 16:26:22 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Hat jemand “Knutschverbot” gesagt?! – Critical Hetness 101 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-257 Mon, 08 Apr 2013 15:19:16 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-257 [...] Der springende Punkt ist: Ob ich will oder nicht – durch meine Heteropärchenperformance demonstriere ich nicht nur den Normalzustand und erinnere (schmerzhaft) an ihn, ich stelle ihn auch aktiv her und re_produziere ihn. Heteronormativität ist keine Einbahnstraße: Weil hetero  “normal” ist, stelle ich mein Hetendasein unhinterfragt zur Schau (nicht im Sinne von “seht alle her, ich bin hetero und finde das ganz toll!”, sondern im Sinne von “ich muss nicht verstecken, was selbstverständlich für mich ist”) und ermutige andere, dies auch zu tun – und weil so viele ihr Hetendasein unhinterfragt und selbstverständlich zur Schau stellen, ist hetero sein “normal”. Ich inszeniere mich – möglicherweise ungewollt – als einen Teil der “Normalität” und schaffe sie damit erst. Ich trage aktiv dazu bei, ein Klima aufrecht zu erhalten, einen Raum zu schaffen, in welchem lesbische, schwule, queere Zärtlichkeit deutlich als “Abweichung” sicht- und fühlbar ist.  Selbst, wenn in der konkreten Situation vielleicht keine konkrete Gefährdung, aktive Ausgrenzung oder exotisiertende Kommentierung befürchtet wird – aber Diskriminierung ist mehr als verbale oder physische Gewalt. Mit meiner Hetero- und Paarperformance nehme ich anderen Ausdrucksformen und Beziehungsweisen den Raum. Auch wenn ich das gar nicht will. Auch, wenn ich “alternative” Beziehungsformen gut finde oder gar lebe, Paarsein mir doch gar nicht so wichtig ist und_oder ich mich  gegen Homophobie und Heterosexismus engagiere. Und auch, wenn ich das nicht hören will. [...] […] Der springende Punkt ist: Ob ich will oder nicht – durch meine Heteropärchenperformance demonstriere ich nicht nur den Normalzustand und erinnere (schmerzhaft) an ihn, ich stelle ihn auch aktiv her und re_produziere ihn. Heteronormativität ist keine Einbahnstraße: Weil hetero  “normal” ist, stelle ich mein Hetendasein unhinterfragt zur Schau (nicht im Sinne von “seht alle her, ich bin hetero und finde das ganz toll!”, sondern im Sinne von “ich muss nicht verstecken, was selbstverständlich für mich ist”) und ermutige andere, dies auch zu tun – und weil so viele ihr Hetendasein unhinterfragt und selbstverständlich zur Schau stellen, ist hetero sein “normal”. Ich inszeniere mich – möglicherweise ungewollt – als einen Teil der “Normalität” und schaffe sie damit erst. Ich trage aktiv dazu bei, ein Klima aufrecht zu erhalten, einen Raum zu schaffen, in welchem lesbische, schwule, queere Zärtlichkeit deutlich als “Abweichung” sicht- und fühlbar ist.  Selbst, wenn in der konkreten Situation vielleicht keine konkrete Gefährdung, aktive Ausgrenzung oder exotisiertende Kommentierung befürchtet wird – aber Diskriminierung ist mehr als verbale oder physische Gewalt. Mit meiner Hetero- und Paarperformance nehme ich anderen Ausdrucksformen und Beziehungsweisen den Raum. Auch wenn ich das gar nicht will. Auch, wenn ich “alternative” Beziehungsformen gut finde oder gar lebe, Paarsein mir doch gar nicht so wichtig ist und_oder ich mich  gegen Homophobie und Heterosexismus engagiere. Und auch, wenn ich das nicht hören will. […]

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by: hike http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-181 Sat, 19 Jan 2013 23:04:38 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-181 hm, Euer Text wirft viele Fragen auf die ich mir schon seit meiner Jugend (also seit über 30 Jahren) als "Nicht-RZB'ler" selbst stelle. Glücklich bin ich immer nur dann wenn ich keine Pärchendinge anderer Leute in meinen Alltag reingeschmiert bekomme, wie es z. B. mehr als normal ist auf sämtlichen Arten von Familienfeiern, wo dauernd die Frage nach dem Partner kommt und dauernd vorausgesetzt wird dass mensch das "Zwei Rücken Tier" mit einem (meist gegengeschlechtlich gedachten) Partner macht. Und es ist tatsächlich so, dass du wie ein Alien angestaunt wirst, wenn Du z. B. alleine ins Kino oder auf ein Konzert gehst, weil das kann mensch ja nicht einfach nur deswegen machen, weil die Band toll ist oder der Film gefällt, sondern öffentliche-Anlässe-besuchen von Schützenfest bis Kino wird immer als heterogrooming Anlass eingestuft, und entsprechend sorgt die Solo-Person für nen Hingucker sogar dann, wenn sie nicht mal besonders auffällig gekleidet ist. Selbst in der Disco wirste als Singlefrau nicht einfach in Ruhe abtanzen gelassen, obwohl es da fürs Publikum etwas undurchsichtiger ist, "mit wem" du da bist, als in der Oper oder im Kino wo du dich längere Zeit nicht vom Fleck bewegst. Villeicht lösen alle Nicht-Verpärchenten Personen Angst aus der Sorte "das ist n Perverser" oder "die hat ihre Tage", "die/der ist geisteskrank und ermordet unsere Kinder". Ich kanns nur vermuten, jedenfalls kenn ich zur Genüge diese taxierenden Blicke und auch diese wohlgemeinten Versuche seitens meiner Eltern, Familie, nachbarsozialen Umgebung, mich "zu meinem Besten" auf die Heteroschiene zu schubsen oder, wenn denn das um's Verrecken nicht geht, dann doch bitte wenigstens auf die Homoschiene! - seit über 30 Jahren. Ich war in meiner Jugend und jungen Erwachsenen-Zeit so verdammt oft "das fünfte Rad am Wagen", dass ich selbst heute nicht mehr freiwillig mit Pärchen irgendwo hin gehe, nicht mal übern Flohmarkt wo es eigentlich egal sein sollte, aber nicht egal ist. Menschen die was mit mir unternehmen (z. B. Radiosendung machen), informiere ich neuerdings darüber, dass ich voraussetze, mit ihnen als Einzelperson was zu machen, nicht mit ihren Beziehungen. Dasist mir so elementar wichtig, dass ich Dinge wie - den Partner als Zaungast mitbringen, - Grüßen übern Sender, - Musikwünsche für die Geliebte dudeln, und ähnliches strikt ablehne, weil ich weder Teil der jeweiligen Beziehung bin, noch ein solcher Teil werden möchte. Nach jahrzehntelangem schlechten Gewissen und Insuffizienzgefühl fordere ich das mittlerweile auch in klaren Worten ein. Denn wenn ich meinen eigenen Partner (einen HiFi-Standlautsprecher) auf jeden Anlass mitschleppen würde, dann wären die Pärchen-Norm-Menschen zu recht(?) verdutzt, denn er tut nichts zur Sache (im obigen Beispiel, zur Radiosendung) - und er würde auch in einer Kneipe, im Kino oder auf einem Konzert nichts zur Sache tun. Genauso seh ich das mit dem jeweiligen Partner eines mir gegenübertretenden Individuums - dessen Partner tut in unserem Kontakt nichts zur Sache. Ich rede mit dem Individuum, wenn das nicht möglich ist weil der Partner mitblubbert, dann ist es kein Dialog zwischen dem Individuum und mir, sondern ein Hineinziehen meiner Person in das Pärchending anderer Leute, und ich breche konsequent das Gespräch ab. In Straßen-Interviews gibt's den schönen Trick, wenn z. B. ein Typ permanent für seine Frau redet, schieb dich mit deinem Aufnahmegerät zwischen die beiden und dreh dem nicht gefragten Pärchen-Zwischenlaberer demonstrativ den Rücken zu. Das ist ein echter Verblüffungsmoment, und stellt den Pärchenlaberer auf lautlos. Eigentlich will ich mit meinem Kommentar allen Menschen Mut machen, die sich wegen ihrem nicht vorhandenem Eigenbedürfnis an einer gesellschaftlich erwarteten sexualisierten Paarmensch-Beziehung regelmäßig ausgegrenzt und für krank angesehen fühlen, ihren Weg weiter zu gehen. hm, Euer Text wirft viele Fragen auf die ich mir schon seit meiner Jugend (also seit über 30 Jahren) als „Nicht-RZB‘ler“ selbst stelle. Glücklich bin ich immer nur dann wenn ich keine Pärchendinge anderer Leute in meinen Alltag reingeschmiert bekomme, wie es z. B. mehr als normal ist auf sämtlichen Arten von Familienfeiern, wo dauernd die Frage nach dem Partner kommt und dauernd vorausgesetzt wird dass mensch das „Zwei Rücken Tier“ mit einem (meist gegengeschlechtlich gedachten) Partner macht.

Und es ist tatsächlich so, dass du wie ein Alien angestaunt wirst, wenn Du z. B. alleine ins Kino oder auf ein Konzert gehst, weil das kann mensch ja nicht einfach nur deswegen machen, weil die Band toll ist oder der Film gefällt, sondern öffentliche-Anlässe-besuchen von Schützenfest bis Kino wird immer als heterogrooming Anlass eingestuft, und entsprechend sorgt die Solo-Person für nen Hingucker sogar dann, wenn sie nicht mal besonders auffällig gekleidet ist.

Selbst in der Disco wirste als Singlefrau nicht einfach in Ruhe abtanzen gelassen, obwohl es da fürs Publikum etwas undurchsichtiger ist, „mit wem“ du da bist, als in der Oper oder im Kino wo du dich längere Zeit nicht vom Fleck bewegst.

Villeicht lösen alle Nicht-Verpärchenten Personen Angst aus der Sorte „das ist n Perverser“ oder „die hat ihre Tage“, „die/der ist geisteskrank und ermordet unsere Kinder“.

Ich kanns nur vermuten, jedenfalls kenn ich zur Genüge diese taxierenden Blicke und auch diese wohlgemeinten Versuche seitens meiner Eltern, Familie, nachbarsozialen Umgebung, mich „zu meinem Besten“ auf die Heteroschiene zu schubsen oder, wenn denn das um’s Verrecken nicht geht, dann doch bitte wenigstens auf die Homoschiene! – seit über 30 Jahren.

Ich war in meiner Jugend und jungen Erwachsenen-Zeit so verdammt oft „das fünfte Rad am Wagen“, dass ich selbst heute nicht mehr freiwillig mit Pärchen irgendwo hin gehe, nicht mal übern Flohmarkt wo es eigentlich egal sein sollte, aber nicht egal ist.

Menschen die was mit mir unternehmen (z. B. Radiosendung machen), informiere ich neuerdings darüber, dass ich voraussetze, mit ihnen als Einzelperson was zu machen, nicht mit ihren Beziehungen.

Dasist mir so elementar wichtig, dass ich Dinge wie
- den Partner als Zaungast mitbringen,
- Grüßen übern Sender,
- Musikwünsche für die Geliebte dudeln,
und ähnliches strikt ablehne, weil ich weder Teil der jeweiligen Beziehung bin, noch ein solcher Teil werden möchte.

Nach jahrzehntelangem schlechten Gewissen und Insuffizienzgefühl fordere ich das mittlerweile auch in klaren Worten ein.

Denn wenn ich meinen eigenen Partner (einen HiFi-Standlautsprecher) auf jeden Anlass mitschleppen würde, dann wären die Pärchen-Norm-Menschen zu recht(?) verdutzt, denn er tut nichts zur Sache (im obigen Beispiel, zur Radiosendung) – und er würde auch in einer Kneipe, im Kino oder auf einem Konzert nichts zur Sache tun.

Genauso seh ich das mit dem jeweiligen Partner eines mir gegenübertretenden Individuums – dessen Partner tut in unserem Kontakt nichts zur Sache. Ich rede mit dem Individuum, wenn das nicht möglich ist weil der Partner mitblubbert, dann ist es kein Dialog zwischen dem Individuum und mir, sondern ein Hineinziehen meiner Person in das Pärchending anderer Leute, und ich breche konsequent das Gespräch ab.

In Straßen-Interviews gibt’s den schönen Trick, wenn z. B. ein Typ permanent für seine Frau redet, schieb dich mit deinem Aufnahmegerät zwischen die beiden und dreh dem nicht gefragten Pärchen-Zwischenlaberer demonstrativ den Rücken zu. Das ist ein echter Verblüffungsmoment, und stellt den Pärchenlaberer auf lautlos.

Eigentlich will ich mit meinem Kommentar allen Menschen Mut machen, die sich wegen ihrem nicht vorhandenem Eigenbedürfnis an einer gesellschaftlich erwarteten sexualisierten Paarmensch-Beziehung regelmäßig ausgegrenzt und für krank angesehen fühlen, ihren Weg weiter zu gehen.

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by: Jahres end zeit depressions protokoll « anarchie & lihbe http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-173 Wed, 26 Dec 2012 12:37:54 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-173 [...] Immerhin weiß ich, es hat nichts zu tun mit romantischer Liebe. Es hat nichts zu tun mit Weihnachten. Es hat nichts zu tun mit meiner Familie, denn alles, was sie sagen oder sagen könnten, haben sie schon gesagt und es ist die ganze Zeit über dagewesen und ist weder neu noch schockierend. Leider weiß ich, dass es nichts zu tun hat mit diesen Sachen. Die wären nämlich änderbar. Es gibt die Möglichkeit, dem Liebeskummer nachzuschwelgen, oder Weihnachten nicht zu feiern und stattdessen schön in die Sauna zu gehen und ein paar Filme zu glotzen, oder die Familie zur Intervention zu schleifen, stundenlang zum drüber-reden zwingen, um Liebe betteln oder was weiß ich. Aber das, was es ist, ist in mir drin, ich kann mich nicht außerhalb davon sehen. Das Problem in dem System ist das System. [...] […] Immerhin weiß ich, es hat nichts zu tun mit romantischer Liebe. Es hat nichts zu tun mit Weihnachten. Es hat nichts zu tun mit meiner Familie, denn alles, was sie sagen oder sagen könnten, haben sie schon gesagt und es ist die ganze Zeit über dagewesen und ist weder neu noch schockierend. Leider weiß ich, dass es nichts zu tun hat mit diesen Sachen. Die wären nämlich änderbar. Es gibt die Möglichkeit, dem Liebeskummer nachzuschwelgen, oder Weihnachten nicht zu feiern und stattdessen schön in die Sauna zu gehen und ein paar Filme zu glotzen, oder die Familie zur Intervention zu schleifen, stundenlang zum drüber-reden zwingen, um Liebe betteln oder was weiß ich. Aber das, was es ist, ist in mir drin, ich kann mich nicht außerhalb davon sehen. Das Problem in dem System ist das System. […]

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by: Mädchenmannschaft » Blog Archive » ZDF, ARD, Hallo, GEZ noch? http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/10/14/der-fall-claudia-d-was-richtet-ein-freispruch-an/#comment-72 Tue, 16 Oct 2012 09:55:33 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/10/14/der-fall-claudia-d-was-richtet-ein-freispruch-an/#comment-72 [...] Für die vermeintliche “Integration” soll ab dem 1. Januar 2013 jeder Haushalt und jedes Unternehmen pro Kopf 17,98 Euro zahlen. Das Bundesverfassungsgericht hat am 2. Oktober 2012 entschieden, dass zu den Rundfunkgeräten auch der internetfähige Computer gehört. Herzlichen Glückwunsch. Für die Öffentlichen-Rechtlichen bedeuten das, dass sie mit mehr Geld rechnen könnten, wenn sie ihre Aufgabe erfüllen würden. ZDF und ARD tut es nicht, sie verweigern sich. Das macht wütend auch weil die Entschuldigung noch fehlt (mehr dazu auf riotmango‘s blog und eine Alternative zu Jauch’s Sonntag hier). [...] […] Für die vermeintliche “Integration” soll ab dem 1. Januar 2013 jeder Haushalt und jedes Unternehmen pro Kopf 17,98 Euro zahlen. Das Bundesverfassungsgericht hat am 2. Oktober 2012 entschieden, dass zu den Rundfunkgeräten auch der internetfähige Computer gehört. Herzlichen Glückwunsch. Für die Öffentlichen-Rechtlichen bedeuten das, dass sie mit mehr Geld rechnen könnten, wenn sie ihre Aufgabe erfüllen würden. ZDF und ARD tut es nicht, sie verweigern sich. Das macht wütend auch weil die Entschuldigung noch fehlt (mehr dazu auf riotmango‘s blog und eine Alternative zu Jauch’s Sonntag hier). […]

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by: Whatever happened to the sisterhood*? ¦ alsmenschverkleidet http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/07/23/die-top-girls-uebernehmen/#comment-57 Mon, 24 Sep 2012 13:27:58 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/07/23/die-top-girls-uebernehmen/#comment-57 [...] Es ist der stetige Verrat an mir selbst und allen Menschen,die für eine gleichberechtigte Gesellschaft kämpfen,wenn eine Bekannte  mal wieder am lautesten über sexistische Kackscheiße lacht und mir empfiehlt,doch endlich mal alles ein bißchen lockerer zu nehmen,es wäre doch schließlich nur Spaß und alles cool und sich dabei unglaublich subversiv vorkommt…wenn eine Freundin in einer kleinen Gruppe mit anderen Müttern plaudernd schief angeguckt wird weil sie nicht mit in den Chor einstimme will,der die abwesenden Partner applaudiert+abfeiert für etwas was ich als deren verdammten ANTEIL an der Fürsorge für’s Kind ansehe…wenn in einem vermeintlich sicheren Raum rassistischer Bockmist passiert,so wie auf der gestrigen Geburtstagsparty der Mädchenmannschaft,hier und hier nachzulesen und verzapft von Frauen*der Berliner Sl*twalk-Orga(die Kritik selbiger ist lang,wurde noch von der Realität aufs Übelste übertroffen+hat außer Abwehrmechanismen in Endlosschleife nichts zu sagen geschweige den konstruktiv umzusetzen,zuletzt ekelhaft sichtbar geworden in der Reaktion auf diese Beschwerde)….wenn Kristina ‘Freundin’ Schröder ihren Arbeitsauftrag mal wieder ad absurdum führt,aktuellester Klops anbei…wenn ich nach 5 allein verbrachten Zahnungsnächten nicht auf meine kindfreie Pause bestehe sondern so tue als wuppe ich das alles mit dem kleinen Finger an der linken Hand. [...] […] Es ist der stetige Verrat an mir selbst und allen Menschen,die für eine gleichberechtigte Gesellschaft kämpfen,wenn eine Bekannte  mal wieder am lautesten über sexistische Kackscheiße lacht und mir empfiehlt,doch endlich mal alles ein bißchen lockerer zu nehmen,es wäre doch schließlich nur Spaß und alles cool und sich dabei unglaublich subversiv vorkommt…wenn eine Freundin in einer kleinen Gruppe mit anderen Müttern plaudernd schief angeguckt wird weil sie nicht mit in den Chor einstimme will,der die abwesenden Partner applaudiert+abfeiert für etwas was ich als deren verdammten ANTEIL an der Fürsorge für’s Kind ansehe…wenn in einem vermeintlich sicheren Raum rassistischer Bockmist passiert,so wie auf der gestrigen Geburtstagsparty der Mädchenmannschaft,hier und hier nachzulesen und verzapft von Frauen*der Berliner Sl*twalk-Orga(die Kritik selbiger ist lang,wurde noch von der Realität aufs Übelste übertroffen+hat außer Abwehrmechanismen in Endlosschleife nichts zu sagen geschweige den konstruktiv umzusetzen,zuletzt ekelhaft sichtbar geworden in der Reaktion auf diese Beschwerde)….wenn Kristina ‘Freundin’ Schröder ihren Arbeitsauftrag mal wieder ad absurdum führt,aktuellester Klops anbei…wenn ich nach 5 allein verbrachten Zahnungsnächten nicht auf meine kindfreie Pause bestehe sondern so tue als wuppe ich das alles mit dem kleinen Finger an der linken Hand. […]

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by: Michael http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-44 Sat, 18 Aug 2012 09:04:20 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-44 Weitere interessante Fragen wären sicherlich auch: Warum werden Freund_innenschaft und RZB als klar getrennte definiert/konstruiert? Warum werden fließende Beziehungszustände unsichtbar und unaussprechlich gemacht und damit verunmöglicht? Was sind die tatsächlichen Merkmale die Freund_innenschaft und RZB unterscheiden und abgrenzen und was sollten sie sein? Weitere interessante Fragen wären sicherlich auch:

Warum werden Freund_innenschaft und RZB als klar getrennte definiert/konstruiert? Warum werden fließende Beziehungszustände unsichtbar und unaussprechlich gemacht und damit verunmöglicht? Was sind die tatsächlichen Merkmale die Freund_innenschaft und RZB unterscheiden und abgrenzen und was sollten sie sein?

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by: Privileg, Diskriminierung und das Ehegattensplitting « Metalust & Subdiskurse Reloaded http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-33 Wed, 08 Aug 2012 15:59:02 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/06/26/das-problem-mit-der-paarnormativitaet/#comment-33 [...] Das ist eine Diskussion, die ja nach der Einführung der Homo-Ehe tatsächlich aufkam – wieso die denn nun eigentlich Konstellationen wie Geschwistern, die zusammen leben auch ohne inzestuöse Liaison (von mir aus auch mit), versagt bliebe. Die ganze Diskussion setzt ja das voraus, was anderswo so treffend als “Paarnormativität” kritisiert wurde. Und ich weiß ja, trotzdem ich die Homo-Ehe auch als emanzipatorischen Fortschritt werte (!!!) und es mir einen Heidenspaß macht, wie das Verfassungsgericht den Konservativen ihre alt vertrauten Hierarchievorstellungen um die Ohren haut, immer noch nicht so ganz genau, wieso nun Zweierbeziehungen überhaupt so eine Privilegierung durch den Staat erfahren und nicht stattdessen lieber gleich auf gesamtgesellschaftliche Solidarität gesetzt wird. [...] […] Das ist eine Diskussion, die ja nach der Einführung der Homo-Ehe tatsächlich aufkam – wieso die denn nun eigentlich Konstellationen wie Geschwistern, die zusammen leben auch ohne inzestuöse Liaison (von mir aus auch mit), versagt bliebe. Die ganze Diskussion setzt ja das voraus, was anderswo so treffend als “Paarnormativität” kritisiert wurde. Und ich weiß ja, trotzdem ich die Homo-Ehe auch als emanzipatorischen Fortschritt werte (!!!) und es mir einen Heidenspaß macht, wie das Verfassungsgericht den Konservativen ihre alt vertrauten Hierarchievorstellungen um die Ohren haut, immer noch nicht so ganz genau, wieso nun Zweierbeziehungen überhaupt so eine Privilegierung durch den Staat erfahren und nicht stattdessen lieber gleich auf gesamtgesellschaftliche Solidarität gesetzt wird. […]

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by: Warum? http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/07/23/die-top-girls-uebernehmen/#comment-32 Wed, 08 Aug 2012 13:26:30 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/07/23/die-top-girls-uebernehmen/#comment-32 Hallo, eure Kritik ist voll und ganz berechtigt!!! Die Uhrzeit und das Motto der Party sowie der Umgang in der Gruppe sind einfach nur erschreckend und ausschließend. So ist jedenfalls mein persönliches Empfinden. Mein Hinweis, dass es ein Mütter-Frauen-Feindliches-Motto sei, wurde eher begrinst als wahrgenommen. Auch die Uhrzeit der Party ist voll gegen jede Realität, dass haben meine Kinder jedenfalls gesagt und ich bin da ganz ihrer Meinung. Aber alles rächt sich irgendwann von selber! Ich finde eure Kritik Punkt für Punkt richtig und habe Dank eurer Anwesenheit beim Treffen wenigstens den Unterschied zwischen Betroffenen und Opfern gelernt und voll übernommen. Jetzt lasst uns hoffentlich im Jahr 2013 einen Slutwalk gestalten, der denen gerecht wird, die betroffen sind, waren oder Potentiell zur Zielgruppe gehören, nämlich allen. Danke für euer Statement! Mehr kann dazu nicht gesagt werden. Hallo,

eure Kritik ist voll und ganz berechtigt!!!

Die Uhrzeit und das Motto der Party sowie der Umgang in der Gruppe sind einfach nur erschreckend und ausschließend. So ist jedenfalls mein persönliches Empfinden. Mein Hinweis, dass es ein Mütter-Frauen-Feindliches-Motto sei, wurde eher begrinst als wahrgenommen. Auch die Uhrzeit der Party ist voll gegen jede Realität, dass haben meine Kinder jedenfalls gesagt und ich bin da ganz ihrer Meinung. Aber alles rächt sich irgendwann von selber!

Ich finde eure Kritik Punkt für Punkt richtig und habe Dank eurer Anwesenheit beim Treffen wenigstens den Unterschied zwischen Betroffenen und Opfern gelernt und voll übernommen. Jetzt lasst uns hoffentlich im Jahr 2013 einen Slutwalk gestalten, der denen gerecht wird, die betroffen sind, waren oder Potentiell zur Zielgruppe gehören, nämlich allen.

Danke für euer Statement!

Mehr kann dazu nicht gesagt werden.

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by: Links (3) « sanczny http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/07/23/die-top-girls-uebernehmen/#comment-19 Fri, 27 Jul 2012 17:23:34 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/07/23/die-top-girls-uebernehmen/#comment-19 [...] Lifestyle-Feminisimus Die ursprüngliche Idee der Slutwalks soll ja mal gewesen sein, gegen sexualisierte Gewalt und Rape Culture auf die Straße zu gehen. Die Berliner Slutwalk-Orga sieht das anscheinend anders und macht daraus ein nicht linkes, nicht radikales, nicht queeres liberales Spaßfeminist_innen-Event über irgendwas mit selbstbestimmter Sexualität. Das Institut für separatistischen Ausschlussfeminismus berichtet: Die Top Girls übernehmen. [...] […] Lifestyle-Feminisimus Die ursprüngliche Idee der Slutwalks soll ja mal gewesen sein, gegen sexualisierte Gewalt und Rape Culture auf die Straße zu gehen. Die Berliner Slutwalk-Orga sieht das anscheinend anders und macht daraus ein nicht linkes, nicht radikales, nicht queeres liberales Spaßfeminist_innen-Event über irgendwas mit selbstbestimmter Sexualität. Das Institut für separatistischen Ausschlussfeminismus berichtet: Die Top Girls übernehmen. […]

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by: IfsA http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/07/23/die-top-girls-uebernehmen/#comment-18 Fri, 27 Jul 2012 17:07:39 +0000 http://ausschlussfeminismus.blogsport.de/2012/07/23/die-top-girls-uebernehmen/#comment-18 Hallo frieda, wie schon im text erläutert ging es uns nicht um eine rundum-kritik am blank, sondern um ein Zusammenwirken der beschriebenen Faktoren. Das blank ist unübersichtlich und sehr dunkel, das Motto der Party, der Flyer, die Auswahl der Künstler_innen usw. zieht Laufpublikum an, welches von einem scheinbar kaum sichtbaren (von sehr vielen Personen wurde berichtet dass sie das Team nicht gesehen haben) und viel zu kleinen (10-15 leute) Awareness-Team nicht ausreichend beobachtet und sanktioniert werden kann. An der Tür / dem Personal des blanks haben wir - wie du gerne im Text nachlesen kannst - auch gar keine Kritik geübt (da wir darüber auch bis jetzt nichts gehört haben), sondern wir haben u.a. eine Kritik daran geäußert dass auf der fb-Seite des Slutwalks versucht wurde, Kritik die zum Awareness-Team geäußert wurde der Tür zugeschoben wurde. lg, IfsA Hallo frieda,

wie schon im text erläutert ging es uns nicht um eine rundum-kritik am blank, sondern um ein Zusammenwirken der beschriebenen Faktoren.
Das blank ist unübersichtlich und sehr dunkel, das Motto der Party, der Flyer, die Auswahl der Künstler_innen usw. zieht Laufpublikum an, welches von einem scheinbar kaum sichtbaren (von sehr vielen Personen wurde berichtet dass sie das Team nicht gesehen haben) und viel zu kleinen (10-15 leute) Awareness-Team nicht ausreichend beobachtet und sanktioniert werden kann.

An der Tür / dem Personal des blanks haben wir – wie du gerne im Text nachlesen kannst – auch gar keine Kritik geübt (da wir darüber auch bis jetzt nichts gehört haben), sondern wir haben u.a. eine Kritik daran geäußert dass auf der fb-Seite des Slutwalks versucht wurde, Kritik die zum Awareness-Team geäußert wurde der Tür zugeschoben wurde.

lg, IfsA

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